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Heiztechnik

Energiebilanzen werden immer wichtiger, energetische Sanierung immer gefragter und die Kosten für Energielieferungen immer teurer. Seit 2014 ist nach der Energieeinsparverordnung (EnEv) ein Energieausweis Pflicht wenn eine Wohnung verkauft oder vermietet wird. Kann der Energiepass nicht vorgezeigt werden, droht von Seiten des Gesetzgebers sogar ein teils empfindliches Bußgeld.
Die richtige Beratung zur energetischen Sanierung von Altbauten oder bei der Planung von Neubauten kann nur ein Experte gewährleisten. Vertrauen Sie auch hier auf unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Planung und Umsetzung von energetischen Konzepten. Gerade im Schwimmbadbau, einer unserer Hauptunternehmenszweige, ist es extrem wichtig ein vernünftiges Konzept zu erstellen, bedingt durch die hohen Badetemperatur, ergibt sich eine hohe Luftfeuchtigkeit, diese gilt es dann durch entsprechende Lüftungsanlage zu trocknen, ohne die entstandene Wärme zu vernichten. Zusätzlich muss auch die ausreichende Versorgung mit Frischluft gewährleistet sein. Wird hier nicht genau geplant bleibt der Bauherr am Ende auf hohen Kosten für Strom, Wasser und Heizung sitzen.
Da jedes Haus anders beschaffen ist, die Nutzung und Umstände unterschiedlich sind, kann man auch keine pauschale Aussage treffen, welches die richtige Technik ist. Anhand diverser Parameter wie Gebäudefläche, Heizleistung, zu erwartender Wasserverbrauch etc. kann man eine vernünftige Aussage treffen.

In diesem Zusammenhang bieten wir die komplette Palette der Heiz- und Lüftungstechnik und deren Planung an:

Die energetische Berechnung befasst sich mit der Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser und Beleuchtung, also der gesamten Energiebilanz eines Gebäudes. Somit ist die Bewertung der Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes möglich.
Die Wärmepumpe nutzt thermische Energie mit niedriger Temperatur (meist die Umgebungsluft) und überträgt diese, zusammen mit der Antriebsenergie, als nutzwärme auf ein zu beheizendes System. Technisch ist die Wärmepumpe wie ein Kühlschrank aufgebaut. Allerdings wird hier die warme Seite zum Heizen genutzt.
Die Solaranlage dient der Wärmegewinnung z. B. zum Erwärmen von Trinkwasser oder zur Unterstützung der Raumheizung. Dabei wird die Wärme der Sonneneinstrahlung auf die sogenannte Solarflüssigkeit (meist eine Propylenglykol-Wasser-Lösung), die durch den Kollektor fließt, übertragen.
Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Lichtenergie (der Sonne) in elektrische Energie durch eine Solarzelle. Je nach Anlagengröße- und typ werden einzelne Solarmodule zu sogenannten Strings in Reihe geschaltet. Dadurch addiert sich die Spannung der Module, bis derzeit durch Schutzvorschriften begrenzte, max. 1000V. Die Solarmodule erzeugen Gleichstrom, der dann mit Hilfe eines Wechselrichters in Wechselstrom gewandelt wird und ins Stromnetz eingespeist wird. Durch ein Insel-System kann ein Backup-System geschaffen werden, welches bei Stromausfällen im öffentlichen Netz, die Verbraucheranlage vom öffentlichen Netz trennt und die Stromversorgung aus Akkus weiter gewährleistet. Ein solches System besteht in der Regel aus Solargenerator, Laderegler, Akkus und der Verbraucheranlage.
Blockheizkraftwerke nutzen das Prinzip der Kraf-Wärme-Kopplung, dabei wird aus kinetischer Energie, Wärme und elektrische Energie gewonnen. Als Antrieb können Verbrennungsmotoren wie z.B. Diesel- oder Gasmotoren, Gasturbinen, Brennstoffzellen oder Stirlingmotoren genutzt werden. Das Zünden des Brenntoffgemischs bewegt einen Kolben, der durch Reibung Wärme erzeugt. Zur Kühlung des Motors wird Kaltwasser zugeführt, welches sich erwärmt. Durch einen Abgaswärmetauscher kann die Wassertemperatur weiter gesteigert werden und zum Heizen genutzt werden. Der Motor treibt dabei aber auch einen Generator an, der gleichzeitig Strom erzeugt. Im Idealfall ist durch die entstehende elektrische Energie der Netzbezug des Verbrauchers abgedeckt. Falls die Abwärme vollständig und ortsnah genutzt werden kann, kann ein Gesamtwirkungsgrad der Primärenergie von 80-90% erreicht werden. Ein Brennwertgerät hat im vergleich zwar einen besseren Wirkungsgrad, erzeugt aber auch keine elektrische Energie.
Die Öl- oder Gasheizung erwärmt Wasser, welches um eine Brennkammer fließt in dem das Brennstoff-Luftgemisch verbrannt wird. Aktuelle Brennwert-Geräte erreichen einen Wirkungsgrad von nahezu 100%. Allerdings ist der Brennstoff, insbesondere Öl auf Grund der geologischen Verknappung deutlichen Preissteigerungen ausgesetzt. Ökologisch gibt die Ölheizung ebenfalls ein schlechtes Bild ab, da ein kohlenstoffhaltiger Brennstoff den klimawandel beschleunigt.
Die Festbrennstoffheizung hat im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen, ökologisch gesehen, den besten Stand. Pellets verbrennen nahezu CO2 neutral, also optimal klimaverträglich und sind regional ausreichend verfügbar. Leider haben die Kessel einen ca. 15-20% geringeren Jahresnutzungsgrad und sind in der Anschaffung in der Regel etwas teurer als z.b. ein optimal laufender Gasbrennwertkessel. Zusätzlich wird eine Menge Platz für das Pelletlager benötigt. Sollte der Pelletpreis jedoch langfristig nicht drastisch steigen, spielt der Festbrennstoff mit der Betriebszeit auch seine Stärke aus, die jährliche Einsparung am Rohstoffpreis liegt im Schnitt derzeit bei ca. 400 bis 500 Euro.
Eine Lüftungsanlage versorgt Wohn- und Arbeitsräume mit frischer Außenluft bzw. führt "verbrauchte" Abluft ab. Die Lüftungsanlage wird jeweils an die Baukörper angepasst, die notwendige Luftleistung wird dabei bedarfsgerecht ermittelt. Wird die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung konzipiert, wird im einfachsten Fall der Abluft die Wärme entzogen und der frischen Zuluft wieder zugeführt. Somit ist der Verlust der Primärenergie minimal.
Durch die gezielte Kombination der oben stehenden System-Komponenenten kann eine wirkungsvolle und energieeffiziente Energieversorung Ihres Heimes oder Ihres Unternehmens realisiert werden, die Ihnen komfortable Bedienung ermöglicht und bares Geld spart.

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